Tapfer im Nirgendwo

am Sonntag wird Salah Abdel Shafi bei Ihnen zu Gast sein. Er ist nicht nur Botschafter der Fatah sondern auch Schirmherr einer Veranstaltung in Berlin, bei der ein Mann aus Dortmund gewürdigt wird, der den jüdischen Schriftsteller Robert Cohn als “Judensau” dargestellt und den Schauspieler Gerd Buurmann mehrfach als Schwein und Zionazi bezeichnet hat. Der Gewürdigte hat sogar Karikaturen angefertigt, auf denen das Hakenkreuz der Nazis durch Heilige Symbole im Judentum (Menora, Davidstern) ersetzt wurde. Zudem ruft der Mann dazu auf Dieter Graumann vom Zentralrat der Juden in Deutschland auszubürgern und zweifelt das Existenzrecht Israels an.

Mit der Wahl des Preisträgers zeigt die Jury und der Schirmherr, dass es ihnen offenkundig nicht darum geht, Menschen auszuzeichnen, die sich für die gerechte nationale Forderungen des palästinensischen Volkes nach Selbstbestimmung und Unabhängigkeit in Frieden mit seinen Nachbarn einsetzen. Es geht ihnen auch nicht darum, dass palästinensische Volk von den Terroristen der…

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Tapfer im Nirgendwo

So sah das Osmanische Reich 1830 aus:

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So sah das Osmanische Reich 1913 aus:

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So sah das Osmanische Reich 1920 aus:

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Wie Sie sehen, verlor das Osmanische Reich in relativ kurzer Zeit viele Gebiete. Nicht wenige neue arabische Länder beanspruchten diese Gebiete für sich und erklärten eine Unabhängigkeit. Einige Gebiete wurden von dem Völkerbund verwaltet. Neben all den muslimischen Gebietsansprüchen wurde auch dem jüdischen Volk ein Teil des ehemaligen Osmanischen Reichs für eine Unabhängigkeit zugesprochen. Der Völkerbund segnete alles ab. Bis zur Staatsgründung sollten allerdings noch ein paar Jahrzehnte vergehen.

In dieser Zeit wurden Juden immer wieder Opfer brutaler Pogrome der muslimischen Mehrheitsgesellschaft. Die bekanntesten Pogrome an Juden durch Muslime in dieser Zeit sind die Nabi-Musa-Unruhen, die Unruhen in Jaffa und das Massaker von Hebron. Unter dem Führer Amin el-Husseini fand schließlich die erste große Kampagne der Muslimbrüder gegen Juden statt. Mit Parolen wie “Nieder mit den Juden”

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Spirit of Entebbe

Das „Palästina-Portal“, mit dem wir uns in den letzten Jahren gelegentlich beschäftigen mussten, besuchen wir seit geraumer Zeit nur noch alle paar Monate. Zweifellos ein Gewinn an Lebensqualität, der Dortmunder Rentner, der die Weisheit „Gefährlich wird´s, wenn die Dummen fleißig werden“ täglich bestätigt, ist so umtriebig wie eh und je. Lediglich auf die „Kommentare des Monats“ muss man schon länger verzichten – mit Evelyn Hecht-Galinski hat sich der Potz aus dem Pott verkracht, und Abraham Melzer ist untergetaucht, sein SEMIT so mausetot wie Ahmed al-Dschabari.

Eigentlich hatten wir beschlossen, uns mit diesem unappetitlichen Gesellen nie wieder zu beschäftigen. Jetzt wird es allerdings mal wieder interessant, weil möglicherweise justiziabel. Es geht um einen noch recht frischen „Kurzkommentar“ Arendts, den die Kritik des Zentralrats der Juden an der Schmuserei von SPD und Fatah dazu veranlasste, sich u.a. zu folgenden Aussagen zu versteigen:

Ein Terrorstaat wie Israel (…) hat aber in unserer…

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Tapfer im Nirgendwo

Peer Steinbrück hat angekündigt, dass er im Falle eines Sieges bei der Bundestagswahl 2013 das Betreuungsgeld umgehend wieder abschaffen wird. Dem Deutschlandfunk sagte er: “Mit einer SPD-geführten Bundesregierung wird es die kürzeste Halbwertszeit eines Gesetzentwurfes in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland haben.” Zudem betone er: “Ich glaube, dass es berechtigt ist zu klagen.” Das Betreuungsgeld bezeichnete er als “ein so unsinniges, um nicht zu sagen, schwachsinniges Gesetz”.

Ich kann mich dieser Meinung nur anschließen. Gibt es etwas absurderes als ein Staat, der seine Bürgerinnen und Bürger dafür belohnt, staatliche Angebote nicht in Anspruch zu nehmen? Was kommt als nächstes? 451 Euro jährlich für alle, die nicht in öffentliche Bibliotheken gehen und lieber zu Hause bleiben und ARD und ZDF schauen? 99,99 Euro im Quartal für alle, die nicht in öffentliche Museen gehen und lieber zu Hause bleiben und Fensterbilder basteln? 37 Euro pro jeden Monat ohne “r” im Namen…

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